Besonders am Herzen liegt ihm das Thema Trauer und Humor. Hierzu hat Ludger Hoffkamp als Seelsorger, als Jongleur, Zauberer und Klinikclown vielfältige Erfahrungen gesammelt. »Mir ist die Bedeutung der positiven Psychologie zur Krisenbewältigung aufgegangen«, sagte er bei seiner gut besuchten Veranstaltung am vergangenen Mittwochnachmittag bei den Senioren/innen der Starzacher Seelsorgeeinheit St. Josef im Felldorfer Bürgerhaus.

Ludger Hoffkamp ist in Starzach kein Unbekannter. Er hat seine praktische Ausbildung zum Pastoralreferenten von 1992 bis 1996 in den fünf Starzacher Kirchengemeinden absolviert und hat bereits damals die Jugendlichen mit seinen Zauber-und Jongleurkünsten in seinen Bann gezogen.

Es war verblüffend: Alle 40 –bis auf zwei- Besucher/innen konnte er noch beim Vornamen nennen, teilweise mit Postanschrift und Geburtstag!

Der Theologe ist Leiter verschiedener Zirkusprojekte mit Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kirchengemeinden . Seit vielen Jahren macht er Auftritte bei verschiedenen Institutionen und Firmen als Zauberer, Jongleur, Moderator, Gaukler (Mittelalterspektakel und Stadtfeste) und Clown. Sein Thema. »Humor in der Pflege« ist ihm als katholischer Seelsorger und Trauerbgleiter besonders wichtig. Hier reflektiert er die positive Wirkung von Humor und stärkenden Gefühlen in Arbeits- und Lebensprozessen. Die langjährige Beschäftigung mit Neurowissenschaft, Gestalttherapie, Psychotherapie, Theologie und Trauerforschung ist Grundlage für seine beratende, pädagogische und humorspezifische Arbeit.

Es war ein sehr interessanter Nachmittag, bei dem der Gaukler selbstverständlich am Schluss die Senioren mit einigen seiner Tricks und Kniffe verblüffend verzauberte.

Ludger Hoffkamp – Klinikclown, Zauberer und Jongleur – zu Besuch beim gemeinsamen Seniorennachmittag in Felldorf:
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