Ein Gottesdienst-Vorschlag für den 3. Ostersonntag A

Zeit für Dich und Gott

am 3. Ostersonntag  

eine Einladung


Fünfzig Tage dauert die Osterzeit … Ostern soll lang und ausgiebig gefeiert werden, denn die Auferstehung Jesu ist überwältigender Grund zur Freude. Ostern ist ein „Fest ohne Ende“, Jesus Christus ist auferstanden und tritt als Auferstandener immer wieder in unsere Mitte – in die Mitte unserer Gemeinschaften und in die eigene Seelenmitte. Er bricht das Brot für uns und teilt es aus: Zeichen, dass wir Anteil bekommen an seiner Auferstehung und in die Gottesgemeinschaft aufgenommen sind.


ERÖFFNUNG

Der Gottesdienst kann mit dem Osterlied beginnen GL 329: “Das ist der Tag den Gott gemacht“

Kreuzzeichen

V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 

A Amen.
Entzünden der (Oster-)Kerze

V Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. A Sein Licht vertreibt das Dunkel der Herzen.

Gebet

V Herr Jesus Christus, du leuchtest in unserer Mitte. Dieses Licht der Osterkerze ist Zeichen für deine Gegenwart, die du denen zusagst, die sich in deinem Namen versammeln. Dieses Licht leuchtet in unserer Dunkelheit, macht unser Leben hell und lässt es zum Fest werden. Du schenkst uns deine Wärme und Liebe, du führst uns in die Nähe Gottes und erfüllst uns mit deinem Heiligen Geist. Wir bitten dich: Lass deine Flamme in uns brennen, mache unsere Herzen weit und froh und führe uns immer näher hin zu dir, der du lebst in Ewigkeit.


SCHRIFTLESUNG

L Aus dem Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus – Zwilling -,

Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.

Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot – sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen:  Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. ( Johannes 21,1-14 )

BETRACHTUNG

Die Jünger Jesu sind frustriert – sie haben sich die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen. Sie haben sich eine reiche Beute erhofft. Doch jetzt, nach vielen  Stunden Arbeit und Mühe – nichts. Sie sind müde und blicken in einen grauen Morgen hinein, von dem sie sich nichts mehr erhoffen. Erst das Wort Jesu reißt sie aus ihrer Niedergeschlagenheit heraus, aus ihrer Hoffnungslosigkeit. Das Wort Jesu verwandelt unser Mühen, unsere oft vergebliche Arbeit. Der Lieblingsjünger erkennt: Es ist der Herr!

Jesus ist da, in unserem Alltag, in unseren oft so vergeblichen Mühen. Er ruft uns an, gerade wenn der Alltag grau und trist wird, er ist  es auch, der uns zum Mahl einlädt, zur heiligen Messfeier, aber auch zu vielen anderen Essen, bei denen uns seine Gegenwart aufgehen kann. Er lädt uns schließlich ein zum ewigen Festmahl, zum Fest ohne Ende.


ANTWORT IM GEBET

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

V Heute, am dritten Sonntag der Osterzeit, bekennen wir uns mit allen Gläubigen zum allmächtigen Gott, der seinen Sohn vom Tod erweckt hat und uns in seine Festfreude einlädt

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen..  GL 3,4

Lobpreis

Das Lied  „Ich lobe meinen Gott“ Gl 400 kann gesungen oder gebetet werden

Fürbitten

Beten wir zu Gott unserem Vater, der uns in seinem Sohn in seine Nähe holt und in uns die Freude seiner Liebe entfachen will. Komm allen Leidenden mit deinem Trost entgegen.

V/A Schenke ihnen deine Nähe

– Wir bitten dich für alle, deren Arbeit nicht gesehen wird, die wichtige Dienste verrichten für wenig Lohn und Dank.

– Wir bitten für alle, die verzweifelt sind, die nicht mehr ein noch aus wissen

Hier können eigene Bitten eingefügt werden…

Schenke unseren Verstorbenen deine Liebe und Güte ….

Lasst uns beten:

Vater unser …..


Segensbitte

Der Herr segne und behüte uns. Der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig. Der Herr wende uns sein Angesicht zu und schenke uns seinen Frieden. Und der Segen des allmächtigen Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf uns herab und bleibe bei uns allezeit.  A: Amen

Das Lied „Jesus lebt“ Gl 336 kann die Feier beschließen 

 
 
   
 
 
Ein Gottesdienst-Vorschlag für den 3. Ostersonntag A
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