„Vergelt´s Gott!“ für Ihre nach wie vor großzügige Unterstützung der Rottenburger Tafel, die IMMER DRINGENDER AUCH WEITERHIN AUF JEDE LEBENSMITTELSPENDE ANGEWIESEN ist.

Dazu erreichte uns vor Kurzem unter anderem folgende Briefe:

„Die Kinderarmut in Deutschland steigt immer weiter an. Jedes fünfte Kind lebt in einem Haushalt, der als einkommensarm oder davon bedroht gilt. Kinder von Alleinerziehenden und aus kinderreichen Familien sind besonders von Armut betroffen.

Bei den Tafeln macht sich der Anstieg der Kinderarmut mit als erstes bemerkbar: Rund ein Drittel der Tafel-Kunden sind mittlerweile Kinder und Jugendliche. Die Tafeln wissen das ganz genau, da Eltern angeben müssen, für wie viele und welche Mitglieder in ihrem Haushalt sie Lebensmittel beziehen wollen.

Was Armut für Kinder und Jugendliche bedeutet, bekommen die Tafel-Helfer hautnah mit: Für neue Kleidung, Spielsachen und soziale und kulturelle Teilhabe, etwa für einen Schwimmbad- oder Kinobesuch mit Freunden, bleibt oft kein Geld übrig. Auch wissenschaftliche Studien zeigen, dass arme und armutsbedrohte Kinder häufiger materiell unterversorgt, sozial isoliert und gesundheitlich beeinträchtigt sind und überdurchschnittlich oft Gewalterfahrungen machen. In Deutschland sind die Aufstiegschancen eines Kindes aus schwierigen sozialen Verhältnissen deutlich schlechter als im internationalen Vergleich.

Mit der Unterstützung und finanziellen Entlastung von rund 300 Haushalten (viele auch aus Starzach!) durch die Lebensmittelausgabe unterstützt die Tafel Rottenburg a. N. vor Ort.

Mit Ihrer Lebensmittelspende können Sie ganz gezielt die Tafelaktivität in Rottenburg a. N. unterstützen und benachteiligten Kindern ein Stück Chancengleichheit und Gerechtigkeit schenken!“

Und:

„Immer mehr Menschen sind von Altersarmut betroffen. Sie trifft sogar Menschen mit einem langen Berufsleben und regelmäßigen Beitragszahlungen in die Rentenkasse. Viele erhalten so kleine Renten, dass sie davon kaum Miete, Heizung und Lebensmittel bezahlen können. Ausgaben für soziale Teilhabe werden zum Luxus. Der demographische Wandel bringt es mit sich, dass das Problem in Zukunft noch viel mehr Menschen betreffen wird.

Die Tafeln unterstützen schon heute fast eine halbe Millionen Seniorinnen und Senioren. Aus Scham bitten viele erst viel zu spät um Hilfe. Oft erfahren die Tafeln nur durch Angehörige oder Bekannte der Betroffenen, wie schlimm deren Situation in Wirklichkeit ist. Viele der 300 Haushalte (viele auch aus Starzach), die von der Tafel Rottenburg a. N. mit Lebensmitteln unterstützt werden, gehören zum Kreis der Rentnerinnen und Rentner, die von Altersarmut betroffen sind.

Mit Ihrer Lebensmittelspende können Sie gezielt die Tafel Rottenburg a. N. unterstützen und dazu beitragen, dass ältere Menschen Teil der Gesellschaft bleiben können.“

Die gespendeten Lebensmittel und andere Gaben werden jeweils am Dienstagvormittag in allen unseren Kirchen – außer in Sulzau – von Mitarbeitern der Rottenburger Tafel abgeholt.
Wir bitten um Beachtung!

Den Spendern danken wir von ganzem Herzen für ihre großherzigen Lebensmittelspenden und freuen uns schon jetzt, dass Sie uns auch weiterhin im Rahmen Ihrer Möglichkeiten mit Ihren Gaben und ihrem Gebet unterstützen werden!

Pfarrer Josef Gerz und das Pastoralteam der Seelsorgeeinheit St. Josef Starzach.

UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE ROTTENBURGER TAFEL